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Das Haus (1340) ist nach dem großen Stadtbrand von 1327, dem ein Drittel der damaligen Stadt zum Opfer fiel, erbaut worden, und zwar auf Grund der von Kaiser Ludwig dem Bayern angeordneten Stadterweiterung. Aus der gleichen Zeit stammt das noch erhaltene Isartor. Das Haus Sterneckerstraße 2 konnte in der alten Form restauriert werden. Die teilweise noch erhaltene Fassaden-malerei mit Quadermuster ist freigelegt und wieder ergänzt worden. . Erhalten ist weiterhin die in München übliche “Himmelsleitertreppe“, die direkt vom Parterre sichtbar bis unter das Dach führt. Bedeutsam ist auch das römische Streifenmauerwerk im Parterre mit dem Wechsel von Ziegelschicht und Kies. Der Kies war billig aus dem nahegelegenen Flußbett der Isar verfügbar. Dieses Bauwerk beweist, dass die römische Maurer-technik die Völkerwanderung südlich der Donau überlebt hat und offenbar in ganz Südbayern noch im Mittelalter üblich sein gewesen sein muss. Das Streifenmauerwerk enthält außerdem gotische Nischen, die einerseits bei der Aufstellung von offenem Licht nützlich waren, aber gleichzeitig Eigentumsgrenzen markierten. Die Rückwand der Nische war zugleich die Grenzmauer des Nachbarhauses. Schließlich sei noch noch auf die im Haus erhaltenen offenen Feuerstellen (schwarze Kuchl!) hingewiesen. Von besonderer Bedeutung ist die im 1. Stock befindliche Wohnstube mit Deckenmalerei aus der Zeit um 1340, die im Zuge der Renovierung freigelegt werden konnte...
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